Anreise
zur GTA ist am 15.8.25 über den San Bernardino bis nach Molini di Calasca. Tipp: in Italien lieber einen Tag später, am 16.8. anreisen. 15.8. ist ein hoher Feiertag und es ist viel los.
Start der Wanderung am 16.8.25:
In Molini di Calasca geht es an der Wallfahrtskirche Madonna della Gurva vorbei, nordseitig aufwärts durch Wald und verlassene Almen zur Selbstversorgerhütte auf der Alpe del Lago.
Dort treffen wir Martin, einen GTA Wanderkameraden, und nutzen die Zeit für Kartenkunde. ("Muckn")
Das Wetter ist herrlich.
17.8.25:
Die nächste Etappe führt uns über den Passo Lago und Colle dell'Usciolo nach Campello Monti, welches nur noch im Sommer bewohnt ist. Dann ist es aber auch belebt.
18.8.25:
Von dort geht es über die Bocchetta di Campello, mit einer Einkehr in San Gottardo, nach Rimella.
Mir fällt der 'ozwirde Gesichtsausdruck der Soldatenstatue auf dem Kriegerdenkmal auf.
Unterkunft ist das empfehlenswerte Albergo Fontana, auch wegen des Abendessens. Dass wir anfangs etwas warten mussten bis die Zimmer bereit waren ist schnell vergessen.
19.8.25:
Von Rimella geht es über La Res und Belvedere zur Alpe Baranca. Das Wetter ist gut, aber es ziehen Wolken auf. Essen ist wieder sehr gut, und wir haben zusätzlich das Glück, dass an unserem Tisch
von 6 Männern 2 Vegetarier sind, das aber erst ersichtlich wird nachdem die Portionen auf dem Tisch stehen. Ergebnis: (noch) mehr Gulasch für uns.
Anschließend noch einen Genepy von der gutgelaunten Hüttenwirtin.
20.8.25:
Am Lago Barranca vorbei, übers Col Baranca und Colle d'Egua (leider sehen wir nichts, es ist etwas neblig), nach Carcoforo. Am Ortseingang besichtigen wir die uralte Esche "Frasso dal Vote". Kurz
nachdem wir im Quartier sind fängt es an zu regnen. Fotos vom Ort machen fällt aus.
21.8.25:
Auf den Regen folgt Sonnenschein und wir machen uns auf nach Rima.
Kurz vor Rima, in Sichtweite des Dorfplatzes, vollführt Hans einen außergewöhnlich schnellen Stunt aufgrund glitschiger Steinplatten über den Stacheldrahtzaun in die Weide, zum Glück ohne
Blessuren.
Unterkunft bekommen wir im "Posto Tappa" von Rima, mit Balkon und Blick über das Dorf und Tal. Genau rechtzeitig nach Ankunft und vor dem Abendessen gibts ein g'scheites Gewitter.
22.8.25:
Jetzt ist wieder richtig schönes Wetter.
Über den Colle Mud geht es mit einer Stärkung am Rifugio Ferioli nach Alagna (oh mei, hats da viele Leute), und weiter über Riva Valdobbia nach Sant' Antonio di Val Vogna. Dass wir da noch ein
Quartier bekommen stellte sich erst recht spät heraus.
23.8.25:
Bei herrlichem Wetter durch das Val Vogna hinauf. Durch Peccia, zur Alpe Maccagno, zum Lago di Maccagno und Lago Nero, bis zum Passo del Maccagno.
Abkraxeln vom Passo und dann leicht weiter zum Colle Lazoney. Der Weiterweg zum Colle della Mologna Grande ist dann weiter und steiniger als gedacht. Es zieht wieder etwas zu und wir kommen noch
rechtzeitig am Rifugio Rivetti an.
24.8.25:
Abstieg bei Nebel nach Piedicavallo. Dort treffen wir eine Wanderkameradin aus der Schweiz. Wir entscheiden uns für eine gemeinsame Einkehr. Es gibt Wein und zwei wunderbare schön garnierte
Fleisch- und Käseplatten.
Gestärkt geht es weiter zum Kloster San Giovanni d'Andorno.
25.8.25:
Bei gutem, etwas wolkigen Wetter geht es heute für uns ohne Passüberquerung auf dem bequemen Wanderweg nach Oropa. Dort Brotzeit und anschließend Besichtigung des Wallfahrtsortes.
Der Lift ist immer noch außer Betrieb, also steigen wir noch hoch zum Rifugio Rosazza. Es wird neblig.
Nach dem Abendessen gibts selbst angesetzten "Lauro Ceraso" Likör.
26.8.25:
Bei gutem Wetter Aufstieg über Bocchetta del Lago zum Rifugio Coda.
Von dort sieht man viele "Große" der Alpen.
Weiter gehts über den Monte Roux und hinunter zum Agrotourismo Belvedere.
27.8.25:
Abstieg ins Aostatal nach Quincinetto, über die Dora Baltea zur Bushaltestelle.
Für einen Teil der Gruppe ist der Wanderurlaub zu Ende.
Wir fahren mit dem Bus nach Turin, und von dort mit dem Schnellzug nach Verona.
Abends geht es in die Arena di Verona zu Viva Vivaldi. The Four Seasons Immersive Concert.
28.8.25:
Heimreise aus Italien mit Bus und Zug.
Hans Dietlmeier fühte die Tour noch weiter mit anderen Teilnehmern.
